American Tribal Style®

ATS ®

Vermischt man Orientalischen Tanz mit Flamenco und indischem Kathak, entsteht der anmutige und kraftvolle American Tribal Style (ATS®). Durch ein ausgefeiltes System aus nonverbaler Kommunikation bleiben die Tänzer_innen stets miteinander in Kontakt. Es entsteht ein komplexer Gruppentanz, der allen Beteiligten großen Spaß bereitet.

Was ist American Tribal Style®?

Man nehme eine Prise Flamenco, einen Hauch indischen Tanz, einen Schwung Orientalischen Tanz und jede Menge Spaß: Fertig ist American Tribal Style!
Tribal Style Bellydance ist eine moderne US-amerikanische Weiterentwicklung des Orientalischen Tanzes, die diesen mit Elementen aus dem Flamenco und indischem Kathak mischt.
Durch ein ausgefeiltes System aus nonverbalen Kommandos bleiben die Tänzer_innen stets in Kommunikation miteinander und tanzen synchron, teilweise mit komplexen Formationswechseln.
Anmutige, kraftvolle und dynamische Bewegungen in verschiedenen Formationen – und das ganz ohne Choreografie!

Portrait von Elena Sapega

Elena Sapega

Elenas Unterricht basiert auf langjähriger Erfahrung als ATS®-Tänzerin und -Dozentin sowie auf regelmäßigen Fortbildungen.

mehr erfahren

Portrait von Dani Niemietz

Dani Niemietz

Zu Danis Lieblingsschwerpunkten bei ATS® gehören der Fokus auf exakte Ausführung von Slow Moves, Musikalität und Kommunikation zwischen improvisierenden Tänzerinnen.

mehr erfahren

American Tribal Style® – Kurze Entstehungsgeschichte

Als “Urmutter” des Tribal Style gilt die kalifornische Tänzerin und Tanzlehrerin Jamila Salimpour (1926 – 2017), die mit ihrer Tanzgruppe Bal-Anat für Auftritte bei Mittelaltermärkten engagiert wurde. Um sich optisch an die fantasievolle, altertümliche Umgebung eines solchen Mittelaltermarktes anzupassen, setzte Jamila – anders als im klassischen Orientalischen Bühnentanz – auf gedeckte Farben bei den Kostümen, erdige Folkloremusik und entsprechende Tanzbewegungen, inspiriert von den Volkstänzen des Mittleren Ostens.

Eine von Jamilas Schülerinnen, Masha Archer, gründete Anfang der 1970er Jahre eine eigene Tanzgruppe, die San Francisco Classic Dance Troupe. Masha verband das von Jamila Gelernte mit ihren eigenen Kenntnissen vom klassischen Ballett und bemühte sich um Engagements auf Kulturveranstaltungen. Sie prägte außerdem das Erscheinungsbild des späteren ATS® mit der bauschigen Pluderhose unter einem weiten langen Rock, dem rücken- und bauchfreien indischen Oberteil Choli und einem Turban auf dem Kopf. Damals bezeichnete Masha sich selbst und ihre Gruppe als “moderne Folkloretänzerinnen”.

Den heutigen American Tribal Style® entwickelte eine Schülerin von Masha, die Kalifornierin Carolena Nericcio. Ende der 1980er gründete sie ihre Gruppe FatChanceBellyDance® und gilt noch heute als die wichtigste Instanz des ATS®. Gemeinsam mit ihren Mittänzerinnen experimentierte Carolena auf der Grundlage, die sie von Masha Archer vermittelt bekommen hatte, und fügte dem ganzen Einflüsse aus dem Flamenco und indischen Kathak hinzu. Nach und nach entstand ein vollendetes Tanzformat, das aus einem feststehenden Bewegungsrepertoire und Grundprinzipien für Gruppenimprovisation besteht. Dieses Format, das seit 2010 als Handelsmarke American Tribal Style® oder kurz ATS® registriert ist, bietet eine gemeinsame Plattform für inzwischen Tausende von Tänzer_innen weltweit. Die besondere Struktur des ATS® ermöglicht es ihnen, spontan miteinander in tänzerische Kommunikation zu treten und ohne eine im Vorfeld einstudierte Choreografie synchron und harmonisch miteinander zu tanzen.