Contemporary 4
Zeitgenössischer Tanz bzw. Contemporary Dance zeichnet sich durch eine Vielfalt an unterschiedlichsten Bewegungsmöglichkeiten aus. Freie, lockere und natürliche Bewegungsabfolgen finden darin genauso ihren Platz wie künstliche, teils artistische Elemente, die das Publikum in Staunen versetzen.
Um am Kurs teilnehmen zu können benötigst du grundlegende Kenntnisse in zeitgenössischem oder klassischen Tanz.


„Contemporary M1 – leichte Mittelstufe“ richtet sich an Menschen jeder Altersgruppe, die bereits mehrere Jahre Unterricht in zeitgenössischem Tanz hatten.
Die Schüler*innen der leichten Mittelstufe verfügen nach mehreren Jahren Tanzunterricht über ein gutes Körpergefühl und können mittlerweile einschätzen, ob sie eine neue Bewegung bereits beginnen zu verstehen, oder ob noch offene Fragen zu klären sind. Die bereits erworbene Befähigung, tänzerische Inhalte theoretisch zu betrachten, zu analysieren und in einen sinngebenden Kontext zu setzen, ermöglicht die verbale Auseinandersetzung mit weiteren Unterrichtsinhalten.
Im Fokus des Unterrichts steht, neben der Erweiterung des Bewegungs- und Ausdrucksrepertoires, ein tieferes Bewegungsverständnis, vor allem hinsichtlich der Bewegungsmöglichkeiten des eigenen Körpers. Eine angebotene Bewegungsfolge wird mit Hilfe der Lehrkraft, entsprechend der eigenen individuellen Voraussetzungen, angepasst und ggf. abgewandelt. Dabei steht die Essenz der Bewegung im Mittelpunkt. D.h. ihre Bedeutung bzw. ihre Sinnhaftigkeit im Rahmen des jeweiligen Unterrichtsschwerpunktes. Die Schüler*innen lernen verschiedene Aspekte von Bewegungen kennen und diese kontextbasiert zu priorisieren. Daraus resultiert die bewusste Entscheidung zur individuellen Bewegungsgestaltung. So kann es sein, dass im Rahmen einer Übung zur Verbesserung der Technik eine Variante gewählt wird, die wenig künstlerischen Mehrwert hat, an dieser Stelle jedoch ihren technikverbessernden Sinn erfüllt. Im Rahmen einer Übung zur Technik liegt die Priorität also immer bei bestimmten zuvor ausgewählten Aspekten der Bewegung. Innerhalb einer choreografischen Sequenz hingegen können bestimmte Details einer sauberen Technik zugunsten des gegenwärtigen künstlerischen Ausdrucks, vernachlässigt werden. Im Rahmen künstlerischer Choreografien liegt die Priorität also immer auf den Aspekten einer Bewegung, die den gewünschten gegenwärtigen Ausdruck am stärksten unterstützen.

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16:45 — 18:00 (1h 15′)

Dani Niemietz